KUNSTWERKSTATT  Malerei - Grafik - Objekte

Käthe J.S. Wissmann

SCHNITTSTELLE  Gemeinschaftsatelier von Monika Wellnitz und Käthe J.S. Wissmann

Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns auf Verbindungen und Austausch mit Ihnen.

Unser Atelier liegt in der Bonsfelder Strasse 113, in Velbert-Langenberg, im Bergischen Land,
unmittelbar an der Grenze - der Schnittstelle zur Kulturszene "Ruhrgebiet".
Strassen, die auch akustisch wahrnehmbar sind, verbinden Städte und Kulturegionen.

Die Schnittstelle als Teil eines Systems, dient der Kommunikation!
Der Begriff hat seine Ursprünge in der Naturwissenschaft. Im technischen Bereich wird eine Schnittstelle verwendet, um Teilsysteme zu einem grösseren Ganzen zusammen zu fügen. Neben technischen gibt es auch soziale Schnittstellen. Auch sie haben einen verbindenden Charakter.

Für uns hat "unsere Schnittstelle" vielfältige Bedeutungen! Hier sind biografische Aspekte zu nennen,
unser künstlerischer Werdegang und uns verbindende künstlerische Techniken. Einen grossen Raum
nimmt der Holzschnitt ein und die künstlerische Arbeit mit Papier.

"Stadt der Frauen"
In Vorbereitung auf unser neues Projekt ist die Installation von Käthe J.S. Wissmann bestehend aus acht frei hängenden Papierbahnen-Holzschnitt mit dem Titel „Stadt der Frauen“ schon in der Sommerpause im Schaufenster der Schnittstelle zu sehen.
Das Werk ist eine Hommage an „Das Buch von der Stadt der Frauen“ der spätmittelalterlichen französischen Schriftstellerin Christine de Pizan (1364-1429). In ihrem Buch wies sie schon vor 600 Jahren auf die verkannten Fähigkeiten und Tugenden der Frauen hin und ermunterte sie, eigene Ideen zu entwickeln und sich nicht fremdbestimmen zu lassen. Das Buch ist aufgebaut als Dialog zwischen Christine mit den drei Tugenden Vernunft (raison), Rechtschaffenheit (droiture) und Gerechtigkeit (justice). Ihre Frauenstadt wird auf den Fundamenten der Vernunft errichtet und die Bausteine sind Beispiele besonders tugendhafter und vorbildlicher Frauen.
Alle drei Tugenden halten einen Gegenstand, der ihre jeweilige Aufgabe unterstreichen soll. Frau Vernunft z.B. hält einen Spiegel in der Hand als Sinnbild der Selbsterkenntnis, die nur mit dem Mittel der Selbstreflektion möglich ist.

Stadt der Frauen (Ausschnitt)

Hier wollen wir mit unserem Projekt anknüpfen. Die fiktive Stadt der Frauen als Metapher für Identität, Selbstbild, Gerechtigkeit und Freiheit, Raum und  Zufluchtsstätte, dient uns bei den derzeit enstehenden Werken als geistig-kreativer Unter- und Überbau gleichzeitig.

Am 15. Dezember 2019 werden wir mit einer Vernissage das Projekt "Stadt der Frauen" präsentieren.
Lesungen zum Thema sowie interessante Vorträge und Diskussionveranstaltungen werden die Ausstellung begleiten.


  • "Drucken ist ein Abenteuer!"
  • Im Rahmen des "Tages der Druckkunst"
    am Freitag 15. März 2019
    laden wir herzlich zur offenen Druckwerkstatt ein:
    Von 10 bis 16 Uhr wird die Technik des Holzschnitts vorgeführt,
    ab etwa 17 Uhr in leicht verständlicher Form über die Geschichte des Holzschnitts referiert und natürlich präsentieren wir auch eine Auswahl unserer Druckwerke.

Der Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler
unterstützt den ersten „Tag der Druckkunst“
am 15. März 2019
, dem Jahrestag der Aufnahme künstlerischer Drucktechniken ins Bundesweite Verzeichnis des
Immateriellen Kulturerbes durch die Deutsche UNESCO-Kommission.
Bundesweit werden mehr als 240 Veranstaltungen beeindruckend präsentieren, wie lebendig dieses Immaterielle Kulturerbe ist.
Künstler, Druckwerkstätten, Museen, Galerien, Kunstvereine und
viele andere tragen an diesem Tag dazu bei, mit einer Vielzahl
an Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst, um so auf ihre
Bedeutung für die Kultur in Deutschland aufmerksam zu machen:
mit offenen Druckwerkstätten, Symposien, der Weitergabe dieser
Technik in Kursen, Ausstellungen von Druckgrafiken, Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern die künstlerische Drucktechniken anwenden, mit Vorträgen und Diskussionen zur Bedeutung der Druckkunst.

Pressemitteilung BBK:
Kunst macht Druck!
Welchen Stellenwert hat Druckkunst heute, in einer digitalisierten Gesellschaft? Künstlerische Drucktechniken sind seit einem Jahr offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt – ausgezeichnet von der Deutschen UNESCO-Kommission. Am 15. März 2019 jährt sich dieses Ereignis erstmals. Mehr als 240 Veranstalter*innen folgen dem Aufruf des BBK-Bundesverbandes, an diesem Tag den „Tag der Druckkunst“ zu begehen: Künstler*innen, Druckwerkstätten, Museen, Galerien und viele andere Akteure vermitteln traditionelle Drucktechniken, präsentieren Druckkunst und zeigen Formen innovativer Weiterentwicklung.

 

Drucken ist ein Abenteuer - Unter diesem Motto haben wir am 15.3.2019, dem Tag der Druckkunst, unseren Besuchern in der SCHNITTSTELLE-Kunstraum Nierenhof in Velbert-Langenberg einen Einblick in die Kunst des Holzschnitts gegeben. Mit einer kleinen Atelierausstellung von klassischen als auch experimentellen Arbeiten wurde die beachtliche Bandbreite dieser Druckkunst sichtbar gemacht. An den vorhandenen Druckstöcken konnten die handwerklichen Techniken anschaulich erklärt, und der Druckvorgang in direkter Aktion erfahren werden.
Es lag entsprechende Literatur aus und wichtige kunsthistorische Aspekte zum Holzschnitt wurden in einem Diavortrag vermittelt. Aus den verschiedenen Epochen wurden Arbeiten von Künstlern und ganz gezielt auch von Künstlerinnen gezeigt. Dies führte zu interessanten Gesprächen.
Der erste "Tag der Druckkunst" verlief wie im Fluge und hat uns viel Freude bereitet.

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  • ENTWEDER - ODER ?
    Wir zeigen zum Thema "Polaritäten" eine Rauminstallation mit Papierobjekten
    2. Februar bis 30. April
    Für uns ist "unsere Schnittstelle" ein Raum für den  Austausch und  das künstlerische Experiment.
    Es geht nicht um die Präsentation einer abgeschlossenen Arbeit, sondern um ein
    prozeßhaftes Geschehen.
    Der Gedankenaustausch über Begriffe, die die Gegensätze unseres gesellschaftlichen
    Zusammenlebens beschreiben, hat uns dazu bewogen, eine Rauminstallation aufzubauen,
    in der wir uns mit dem Aspekt der Polarität auseinandersetzen.
    Wir nutzen dabei die formalen  Möglichkeiten, die in der Papierkunst zum Tragen kommen.
    Die Kunst des Papierfaltens basiert auf dem Gegensatz der  Berg- und Talfalten.
    Mit Hilfe dieses Gestaltungsprinzips  können plastische Körper und veränderte Räume geschaffen werden.
    Vielleicht spannen sich auch - metaphorisch gesehen - "neue  Denkräume zwischen den Polaritäten"?
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platz

  • Ausstellung "Quadrat hoch drei" mit Ingrid Bülow als Gast
    Eröffnung am Wochenende 21./22. April 2018
    im Rahmen von neanderland TATORTE
    Künstler*innen öffen ihre Ateliers
    Schnittstelle - Kunstraum Nierenhof

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