KUNSTWERKSTATT  Malerei - Grafik - Objekte

Käthe J.S. Wissmann

SCHNITTSTELLE 
Gemeinschaftsatelier
von Monika Wellnitz
und Käthe J.S. Wissmann


Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns auf Verbindungen und Austausch mit Ihnen.

Unser Atelier Kunstraum Schnittstelle liegt in der
Bonsfelder Strasse 113, in Velbert-Langenberg,
im Bergischen Land, unmittelbar an der Grenze - der Schnittstelle zur Kulturszene "Ruhrgebiet". Strassen, die auch akustisch wahrnehmbar sind, verbinden Städte und Kulturegionen.
Die Schnittstelle als Teil eines Systems, dient der Kommunikation!
Der Begriff hat seine Ursprünge in der Naturwissenschaft. Im technischen Bereich wird eine Schnittstelle verwendet, um Teilsysteme zu einem grösseren Ganzen zusammen zu fügen.
Neben technischen gibt es auch soziale Schnittstellen. Auch sie haben einen verbindenden Charakter.

Für uns hat "unsere Schnittstelle" vielfältige Bedeutungen! Hier sind biografische Aspekte zu nennen, unser künstlerischer Werdegang und uns verbindende künstlerische Techniken. Einen grossen Raum
nimmt der Holzschnitt ein und die künstlerische Arbeit mit Papier.

 

 

AKTUELLE TERMINE:

    Schaufenster Schnittstelle
    U S W . . .

Zur Zeit können wir leider wegen des Coronavirus keine Präsenzveranstaltungen in unserem Kunstraum anbieten.
Daher werden wir bis zum Herbst/Winter 2020 im Wechsel
neue und ältere Werke im Schaufenster unseres Ateliers präsentieren.

  • Schaufenster Schnittstelle
    im September / Oktober 2020

Die bisher entstandenen Arbeiten der druckgrafischen Werkreihe
„Vor Malta“
von Käthe J.S. Wissmann sind Ausdruck der eigenen Bestürzung angesichts der hoffnungslosen, aktuellen Situation von Flüchtlingen und des Umgangs mit dem Leid der betroffenen Menschen. Sie fliehen aus Krisen- und Kriegsgebiete in denen ihr Leben bedroht ist und sehen den einzigen Ausweg um Not, Elend und Gewalt zu entkommen in der Flucht über das Mittelmeer und täglich ertrinken Menschen bei dem Versuch, Zuflucht hier in Europa zu finden.










  • Schaufenster Schnittstelle im Juli /August 2020

Holzschnitte-Druckgrafiken und Papierobjekte
von Monika Wellnitz:
Die Coronapandemie hat die Perspektiven verändert - sowohl auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene.
Wie geht es weiter ? Diese Frage bewegt die Menschen!
Existentielle Fragen werden aufgeworfen.
Bleibe ich gesund, kann ich sozial und wirtschaftlich überleben? Welche Auswirkungen hat das "Abstand halten" auf das innere Erleben, die Beziehungen, auf gesellschaftliche Verhältnisse?
Es ist eine Chance, das eigene Handeln zu überdenken.

Die Fensterscheibe ist mit einer Sonnenschutzfolie versehen. Sie soll die Kunstobjekte vor zu starkem Sonnenlicht schützen. Sie gewährt Einblicke in den "Kunstladen". Auf einer schwarzen Matte sind Holzschnitte verteilt, auf denen Vögel abgebildet sind. Die Installation dienst als Metapher: Die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa geht dramatisch zurück. Insbesondere Feld und Wiesenvögel sind bedroht.
Im Hintergrund der Auslage sind Papierobjekte aufgestellt. Sie wurden aus Altpapier receycelt.

Very busy: Beobachtung aus dem Küchenfenster










Inspiriert von dem Gedichtfilm Janna Kosacks
zu Ingo Cesaros Gedicht "Vor Malta"  entstehen zur Zeit weitere Werke zum Thema. 








  • Schaufenster Schnittstelle im Juni / Juli 2020

Holzschnitt-Druckgrafiken und Papierobjekte
von Käthe J.S. Wissmann

Eine Auswahl von älteren Werken aus der Serie "Totentanz"
und neuere großformatige Arbeiten "Tanz der Farben" und im Vordergrund "Zwei unter einem Hut - gut behütet?"




Auf Grund der Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bitten wir um Verständnis, dass wir die Veranstaltung zum Tag der Druckkunst am 15.3.2020 verschieben. Einen neuen Termin werden wir auf unserer Website veröffentlichen.

  • Sonntag 15. März 2020
    "DRUCKREIF" Tag der Druckkunst
    in der Schnittstelle von 13.00 bis 18.00 Uhr
    Die Schnittstelle ist an diesem Tag von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet:

          Offene Druckwerkstatt, wir zeigen die Technik des Holzschnitts

          Präsentation unserer klassischen und experimentellen Druckkunstwerke.


       Öffnungszeiten  ab 10. Januar bis Ende Februar 2020 jeden Freitag von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
                                 Um 18.00 beginnt das Begleitprogramm (siehe unten)


"Stadt der Frauen"
Die Installation von Käthe J.S. Wissmann bestehend aus acht frei hängenden Holzschnitt-Papierbahnen mit dem Titel „Stadt der Frauen“ ist eine Hommage an „Das Buch von der Stadt der Frauen“ der spätmittelalterlichen französischen Schriftstellerin Christine de Pizan (1364-1429). In ihrem Buch wies sie schon vor 600 Jahren auf die verkannten Fähigkeiten und Tugenden der Frauen hin und ermunterte sie, eigene Ideen zu entwickeln und sich nicht fremdbestimmen zu lassen. Das Buch ist aufgebaut als Dialog zwischen Christine mit den drei Tugenden Vernunft (raison), Rechtschaffenheit (droiture) und Gerechtigkeit (justice). Ihre Frauenstadt wird auf den Fundamenten der Vernunft errichtet und die Bausteine sind Beispiele besonders tugendhafter und vorbildlicher Frauen.
Alle drei Tugenden halten einen Gegenstand, der ihre jeweilige Aufgabe unterstreichen soll. Frau Vernunft z.B. hält einen Spiegel in der Hand als Sinnbild der Selbsterkenntnis, die nur mit dem Mittel der Selbstreflektion möglich ist.

Stadt der Frauen (Ausschnitt)

Hier wollen wir mit unserem Projekt anknüpfen. Die fiktive Stadt der Frauen als Metapher für Identität, Selbstbild, Gerechtigkeit und Freiheit, Raum und  Zufluchtsstätte, dient uns bei den derzeit enstehenden Werken als geistig-kreativer Unter- und Überbau gleichzeitig.

Vernissage des Projekts "Stadt der Frauen" am Sonntag, 15. Dezember 2019 um 16.00 Uhr
mit einer szenischen Lesung von Käthe J.S. Wissmann:
Tischreden der Katharina Luther, geborene von Bora (aus Brückner, Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen)

Themenabende mit Lesungen  sowie interessante Vorträge, Filme und Diskussionveranstaltungen zum Thema werden die Ausstellung begleiten. Geplante Themen für das Begleitprogramm: Kinderlose Frauen,  Frauen in der Gesellschaft, die Geschichte von Frauen, die Bedeutendes geleistet haben in den Naturwissenschaften, als Künstlerinnen, als Schriftstellerinnen, reisende Forscherinnen, Gesellschaftsentwürfe, Biografien usw. Die nachfolge Auflistung ist nur eine ungefähre Themenplanung, die noch präzisiert wird und sich eventuell auch kurzfristig ändern kann. Spätestens eine Woche vorher steht das genaue Thema fest. Schreiben Sie uns eine Email,
wenn Sie informiert werden möchten. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen.  

Themenabende, Beginn 18.00 Uhr

Vorläufige Themen

 10. Januar 2020

Kurzfilm der schweizerischen Filmemacherin Janna Kosack "Vier Frauen und kein Kind",
der sich mit den Lebensentwürfen von kinderlosen Frauen beschäftigt.

 17. Januar 2020

Malweiber, Künstlerinnen um 1900

24. Januar 2020

Bedeutende Frauen in den Naturwissenschaften? Gab es die überhaupt?

31. Januar 2020

Biografie einer Künstlerin: Hannah Höch, deutsche Dadaistin

7. Februar 2020

Was bedeutet eigentlich "Matriarchat"?
Wir zeigen denDokumentarfilm "Wo die freien Frauen wohnen - vom Matriarchat der Mosuo"

14. Februar 2020

Lesung: "Nein danke, ich denke selber!" Philosophinnen

21. Februar 2020

 Biografie einer Künstlerin: Hannah Höch, deutsche Dadaistin

28. Februar 2020

Lesung: Reisende Forscherinnen und Abenteurerinnen





  • "Drucken ist ein Abenteuer!"
  • Im Rahmen des "Tages der Druckkunst"
    am Freitag 15. März 2019
    laden wir herzlich zur offenen Druckwerkstatt ein:
    Von 10 bis 16 Uhr wird die Technik des Holzschnitts vorgeführt,
    ab etwa 17 Uhr in leicht verständlicher Form über die Geschichte des Holzschnitts referiert und natürlich präsentieren wir auch eine Auswahl unserer Druckwerke.

Der Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler
unterstützt den ersten „Tag der Druckkunst“
am 15. März 2019
, dem Jahrestag der Aufnahme künstlerischer Drucktechniken ins Bundesweite Verzeichnis des
Immateriellen Kulturerbes durch die Deutsche UNESCO-Kommission.
Bundesweit werden mehr als 240 Veranstaltungen beeindruckend präsentieren, wie lebendig dieses Immaterielle Kulturerbe ist.
Künstler, Druckwerkstätten, Museen, Galerien, Kunstvereine und
viele andere tragen an diesem Tag dazu bei, mit einer Vielzahl
an Aktivitäten zur Vermittlung der Druckkunst, um so auf ihre
Bedeutung für die Kultur in Deutschland aufmerksam zu machen:
mit offenen Druckwerkstätten, Symposien, der Weitergabe dieser
Technik in Kursen, Ausstellungen von Druckgrafiken, Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern die künstlerische Drucktechniken anwenden, mit Vorträgen und Diskussionen zur Bedeutung der Druckkunst.

Pressemitteilung BBK:
Kunst macht Druck!
Welchen Stellenwert hat Druckkunst heute, in einer digitalisierten Gesellschaft? Künstlerische Drucktechniken sind seit einem Jahr offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt – ausgezeichnet von der Deutschen UNESCO-Kommission. Am 15. März 2019 jährt sich dieses Ereignis erstmals. Mehr als 240 Veranstalter*innen folgen dem Aufruf des BBK-Bundesverbandes, an diesem Tag den „Tag der Druckkunst“ zu begehen: Künstler*innen, Druckwerkstätten, Museen, Galerien und viele andere Akteure vermitteln traditionelle Drucktechniken, präsentieren Druckkunst und zeigen Formen innovativer Weiterentwicklung.

 

Drucken ist ein Abenteuer - Unter diesem Motto haben wir am 15.3.2019, dem Tag der Druckkunst, unseren Besuchern in der SCHNITTSTELLE-Kunstraum Nierenhof in Velbert-Langenberg einen Einblick in die Kunst des Holzschnitts gegeben. Mit einer kleinen Atelierausstellung von klassischen als auch experimentellen Arbeiten wurde die beachtliche Bandbreite dieser Druckkunst sichtbar gemacht. An den vorhandenen Druckstöcken konnten die handwerklichen Techniken anschaulich erklärt, und der Druckvorgang in direkter Aktion erfahren werden.
Es lag entsprechende Literatur aus und wichtige kunsthistorische Aspekte zum Holzschnitt wurden in einem Diavortrag vermittelt. Aus den verschiedenen Epochen wurden Arbeiten von Künstlern und ganz gezielt auch von Künstlerinnen gezeigt. Dies führte zu interessanten Gesprächen.
Der erste "Tag der Druckkunst" verlief wie im Fluge und hat uns viel Freude bereitet.


  • ENTWEDER - ODER ?
    Wir zeigen zum Thema "Polaritäten" eine Rauminstallation mit Papierobjekten
    2. Februar bis 30. April
    Für uns ist "unsere Schnittstelle" ein Raum für den  Austausch und  das künstlerische Experiment.
    Es geht nicht um die Präsentation einer abgeschlossenen Arbeit, sondern um ein
    prozeßhaftes Geschehen.
    Der Gedankenaustausch über Begriffe, die die Gegensätze unseres gesellschaftlichen
    Zusammenlebens beschreiben, hat uns dazu bewogen, eine Rauminstallation aufzubauen,
    in der wir uns mit dem Aspekt der Polarität auseinandersetzen.
    Wir nutzen dabei die formalen  Möglichkeiten, die in der Papierkunst zum Tragen kommen.
    Die Kunst des Papierfaltens basiert auf dem Gegensatz der  Berg- und Talfalten.
    Mit Hilfe dieses Gestaltungsprinzips  können plastische Körper und veränderte Räume geschaffen werden.
    Vielleicht spannen sich auch - metaphorisch gesehen - "neue  Denkräume zwischen den Polaritäten"?

 

 

platz

  • Ausstellung "Quadrat hoch drei" mit Ingrid Bülow als Gast
    Eröffnung am Wochenende 21./22. April 2018
    im Rahmen von neanderland TATORTE
    Künstler*innen öffen ihre Ateliers
    Schnittstelle - Kunstraum Nierenhof